Johannespassion im Berliner Dom

Johannespassion im Dom

Eine große szenische Aufführung mit Sängern, Tänzern, Chor und Orchester.

Der gewaltsame Tod des Jesus von Nazareth in Jerusalem vor knapp 2000 Jahren ist ein markantes Datum in der Menschheitsgeschichte. Er führte zur Entstehung der grössten Religionsgemeinschaft der Welt und prägte nachhaltig die Entwicklung der westlichen Zivilisation.

In seiner Johannespassion von 1724 schildert Johann Sebastian Bach die Dramatik der letzten Tage im Leben Christi und reflektiert in eindringlichen Arien und Chören über die Bedeutung dieser Ereignisse für den einzelnen Menschen und die Christenheit.

Bachs berühmte musikalische Vision wird in der Fastenzeit und Karwoche 2014 im Berliner Dom auf die Bühne gebracht. Ein großes Tanzensemble visualisiert den aufwühlenden Kampf um das Leben Christi, zeitgenössische Tanzsoli und Projektionen spiegeln die hohe Emotionalität der handelnden Personen. Die Aufführung mit Tänzern, Sängern, Chor, Orchester und filmischen Elementen übersetzt die Passionsgeschichte in die Moderne und zeigt, dass ihre Botschaft auch heute Bestand hat: Mitgefühl mit der leidenden Kreatur.

Die jungen Gesangssolisten (Jesus, Maria Magdalena, Pilatus, Petrus, Judas) kommen wie die Tänzer des Tanzensembles aus ganz Europa. Schüler der staatlichen Ballettschule übernehmen die Kinderrollen. Die Choreografien entwickelt Christoph Hagel mit Martin Buczko, der bis vor kurzem Solotänzer am Staatsballett Berlin war und eigene Arbeiten im Berghain und der Komischen Oper vorgestellt hat. (Ticket Online)

Künstlerische Leitung: Steffen Schubert

Chorvorstand: Hennig Diekow

 

 

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